SOL Stiftung

Stuttgart




SOL ist im Lateinischen nicht nur die Sonne, sondern auch die Abkürzung von „Aureus Solidus“, einer römischen Goldmünze, die Kaiser Konstantin der Große um 310 n. Chr. als Zahlungsmittel einführte. Eine Sammlung von Goldmünzen (Aurei) mit römischen Kaiserportraits war auch materielle Grundlage für diese Stiftung.

buchDr. Götz Grabert trug in 40 Jahren intensiver Sammlertätigkeit eine in ihrer Qualität bestechende Kollektion von Aurei zusammen. Geleitet wurde er dabei von großem Interesse und intensiver Beschäftigung mit der römischen Kultur. Beraten hat ihn vor allem bei ästhetischer Einschätzung und Würdigung stets seine Frau Ingrid Grabert-Thoma, die nach seinem Tod die Sammlung abrundete und mit kundiger Unterstützung der Schweizer Münzexpertin Silvia Mani Hurter das Buch „Kaiser Roms im Münzportrait – 55 Aurei der Sammlung Götz Grabert“ initiierte. (Theiss-Verlag Stuttgart und WBG Darmstadt, 2005.)

Ingrid Grabert-Thoma ließ die Sammlung 2006 versteigern, um mit dem Erlös die Stiftung SOL zu gründen, deren Ziele sich an den gemeinsamen kulturellen Interessen des Sammlerpaares orientiert. Am 15. August 2006 wurde sie als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts vom Regierungspräsidium Stuttgart eingetragen und bestätigt.